Freitag, 19. Mai 2017

Vom einfachen Foto zum Gesamtkunstwerk

[... und das ganz einfach!]





Kennt ihr das? Man ist irgendwann nicht mehr mit etwas zufrieden, ohne ersichtlichen Grund? Bei mir war das die Familienfotowand im Wohnzimmer. Dieses hatten wir zugunsten unserer neuen Riesencouch kürzlich umgeräumt und seitdem habe ich es auch nicht geschafft, etwas an dieser Fotowand zu ändern bzw. für eine Änderung im Rahmen neuer Fotos zu sorgen.




Da kam es wie gerufen, daß ich eines Tages eine Mail von Saal-Digital bekam, daß meine Bewerbung als Produkttester erfolgreich war und ich ihre Wandbilder testen darf! Einen Gutschein über satte 50 Euro habe ich für diesen Test bekommen - also hieß es: LOSLEGEN!


Aber womit? Wer oder was kommt auf diese Fotowand? Aktuelle Fotos gibt es von Mateo, unserem Jüngsten aufgrund meiner vielen Probenäharbeiten natürlich am meisten. Aber ein Bild von ihm alleine - bei zwei weiteren Kindern? Das war es also nicht. Aber ein aktuelles mit allen dreien zusammen (und dann noch eines, auf dem ALLE Beteiligten vorteilhaft rüber kommen) .... das hatte ich nicht. Also war eigentlich schon der größte Akt an dieser Aktion, ein gemeinsames Foto zu schießen. Zu dem kamen wir bei aller Blödelei aber auch relativ schnell. Lara ging danach wieder ihrem Job als meine "Fotobeauftragte" nach und optimierte die Bilder mit Lightroom. Und dann konnte das Bestellen auch schon losgehen. Das hier ist unser Ausgangsfoto ....




Die Software hatte ich mir schon zuvor auf den PC geladen, das geht einfach und schnell - und übrigens auch vom Handy aus möglich.

 




Die Wandbilder sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: Alu-Dibond, Acrylglas, Hartschaumplatte, Galleryprint oder aber die klassische Fotoleinwand, für die ich mich entschieden habe.

 
Die Fotoleinwand weist eine wundervolle Canvas-Struktur auf, der 2 cm breite Echtholz-Keilrahmen wirkt auf Anhieb sehr wertig! Da ich eine Art "Bilder im Bild" Look für meine Familienfotowand haben wollte, wählte ich ein ungewöhnliches Format von 30x90 cm, welches sich zusammen mit den bereits vorhandenen und noch zusätzlich bestellten, aktuellen Abzügen perfekt zu einem "Gesamtkunstwerk" zusammenfügen ließ. Natürlich sind auch gängige Formate wie 40x60 cm oder 30x45 cm möglich.

 
Nach der Wahl des Formates öffnet man seine Fotodateien auf dem PC und kann die dort angezeigten Dateien einfach auf den leeren Platzhalter, mittig im Bild ziehen.


 

So sieht das dann aus. Die rote Linie markiert den äußeren Bereich eures Fotos, der dann den bedruckten 2 cm breiten Rahmen bildet.

 



Und das war es eigentlich auch schon ;-) Schnell noch die Bestellprozedur durchlaufen (Angaben von Daten, Bezahlart etc.), Bestellbestätigung erhalten und auf das Ergebnis freuen.


Lange gedulden musste ich mich allerdings nicht: Ich habe den Bestellvorgang am Mittwochabend abgeschlossen und hielt bereits am Freitagvormittag mein Paket von Saal-Digital in der Hand. Das Bild war äußerst stabil und sehr geschützt verpackt.


Die unglaublich schnelle Lieferung ist für mich nach der qualitativ hochwertigen Arbeit und der einfach zu bedienenden Software ein absoluter Pluspunkt! So können auch dringende Projekte(vielleicht mal wieder einen Geburtstag vergessen? ;-) ....) ganz schnell und zuverlässig realisiert werden.


Als nächstes werde ich mal eines der tollen anderen Produkte austesten. Denn gestalterisch ist so ein Wandbild natürlich nicht so wahnsinnig aufwändig. Vielleicht ein Fotobuch? Das schwebt mir schon so lange vor.


So, und jetzt genug erzählt: Ich präsentiere euch ganz stolz meine neue Familienfotowand mit dem neuen Prunkstück ....
 
 
 
 
 
 


Ist es nicht toll geworden?? Ich muss zugeben, das Aufhängen der gesamten Bildercollage war deutlich aufwändiger als der ganze Prozess bis dahin ;-)

Ich bin auf jeden Fall überaus glücklich mit dem Ergebnis und sehr froh, daß ich zu dem Produkttest eingeladen worden bin!

Liebe Grüße































Mittwoch, 26. April 2017

Tutorial: Ultra-lässige Hosenträger





Zu der letzten "Linja", die im Probenähen für 
Din.Din - Handmade entstanden ist, mussten unbedingt lässige Hosenträger her! Die liebe Kati von Unikati hatte zwar schon ein tolles Tutorial geschrieben, ich wollte jedoch welche, die mein Kleiner wahlweise "klassisch" oder lässig hängend tragen kann - und die man vor allem auch mittels Kam Snaps an jede andere Hose clipsen kann. 

Also habe ich diese lässige Variante genäht. Wer sie nachbasteln möchte: Bitte! Ihr könnt euch das Tutorial auch als PDF runterladen - hier geht es zu meiner Dropbox: https://www.dropbox.com/s/xzdx91ethj6oege/Tutorial%20Hosentr%C3%A4ger.pdf?dl=0

Und das braucht ihr:

Hosenträger-Gummi (oder auch einfaches, farbiges Gummiband - im Tutorial habe ich ein schwarzes Velours-Gummiband verwendet)
Lederreste
Kam Snaps
D-Ringe (Grösse entsprechend der Breite des Gummis)
alles, was ihr sonst auch so zum Nähen braucht
(idealerweise eine Ledernadel)


Los geht's!

Zerteilt das Gummiband (in den kleineren Grössen sollte 1 m reichen) in drei Teile: Für meinen Sohn, der Grösse 92 trägt, habe ich zwei lange Stücke à 38 cm und ein kurzes à 11 cm genommen. 


 Wichtig: Nehmt an euren Kindern Maß! Jedes Kind ist anders gebaut. Zwar sind die Hosenträger elastisch, aber sie sollen ja auch nicht zu lang oder zu kurz sein.  

Fädelt diese drei Gummistücke jeweils durch einen D-Ring (gerade Seite), schlagt das Ende um (so ca. 1,5 cm) und fixiert es. 


Nun könnt ihr die Enden mit der Nähmaschine feststeppen. 
Ich habe einen elastischen 3-fach Geradstich verwendet, der besonders robust ist.


Nun schneidet ihr das Leder zurecht. Ihr benötigt:

6 Lederstreifen zum Befestigen der Kam Snaps
(meine sind 1,5 cm breit und 6 cm lang)
jeweils ein Ende der Streifen habe ich dort, wo später die Kam Snaps sitzen, leicht abgerundet

1 tropfenförmiges Lederstück
(meines ist gut 5 cm hoch und 3,5 cm breit)


Bei Leder könnt ihr natürlich nicht mit Stecknadeln fixieren. Ich habe hier mit Stylefix weitergearbeitet. Das ist eine Art doppelseitiges Klebeband.

Verseht jeden D-Ring an der Rundung mit jeweils 2 Lederstreifen: Wie zuvor durch den D-Ring fädeln, umschlagen, fixieren. So sieht das dann aus. 



Wie schon zuvor mit einem Steppstich festnähen.


Nun müssen die drei Gummistücke miteinander y-förmig verbunden werden. Nehmt auch hier Maß an eurem Kind. Je nach Schulterbreite muss der Winkel unterschiedlich sein, damit die Träger nicht von der Schulter rutschen, wenn sie auch mal klassisch getragen werden sollen.



Der Winkel ergibt sich aus der Positionierung am Hosenbund. Am besten fixiert ihr die langen Enden mit Klammern etc. am vorderen Hosenbund und legt sie über die Schultern eures Kindes. So, wie sie jetzt am Rücken auf das kurze Gummistück treffen, fixiert ihr ebenfalls mit einer Klammer (z. B. Wonderclips oder eine Wäscheklammer geht auch ;-) Nehmt die Hosenträger von der Hose ab.

An der Stelle, an der die drei Stücke überlappen, setzt ihr eine Nadel zum kurzfristigen Fixieren. Geht über diese Stelle einmal kurz mit einem einfachen Geradstich eurer Nähmaschine drüber, damit beim nächsten Schritt nichts mehr verrutschen kann.


Nun klebt ihr auf die linke Seite des tropfenförmigen Lederstückes ebenfalls einen Streifen Stylefix und positioniert es über der zuvor vernähten Stelle.


Jetzt näht ihr das Tropfenstück am besten mit dem 3-fachen Geradstich einmal rundherum knappkantig auf dem Gummi fest. Dadurch werden alle Lagen Gummi fest miteinander verbunden und sieht schön aus.


Jetzt kommen wir zu den Kam Snaps. 


Positioniert jeweils die Kams Snaps auf dem abgerundeten Ende der Lederstreifen (6 x)


und natürlich die Gegenstücke an der entsprechenden Stelle am Hosenbund.

Achtung: 

Sollte sich an eurer "Linja" ein Bund aus elastischem Material befinden (z. B. Bündchenware), so müssen die entsprechenden Stellen zuvor verstärkt werden, weil die Kam Snaps sonst evt. ausreissen können. Ich habe in meinen meisten Hosen  noch ein breites Hosengummi eingezogen, das reicht, um die Kam Snaps zu halten. Bei selbstgenähten oder Kaufhosen aus Jeans, Cord etc. könnt ihr darauf verzichten.


Fertig sind eure Hosenträger! Viel Freude daran!




Montag, 16. November 2015

Baby's got brand-new clothes ....


Probenähen für Din.Din!




Ich bin ein RIESENFAN von Cindy's lässigen eBooks - daher war ich auch wahnsinnig glücklich, in ihr "Linja" Probenähteam berufen worden zu sein. 

"Linja?" werdet ihr vielleicht fragen? "Etwa für die Mama?"

Nein!

"Für kleine Mädchen? Hat hat sie doch nicht ..."

Stimmt!

Aber Jungs habe ich, die ich benähen kann. Und das geht auch mit der Linja ganz hervorragend!



Linja ist endlich mal wieder ein ganz anderer Schnitt: Oben lässig weit (mit Falten oder ohne), es stehen verschiedene Bundvarianten zur Wahl, verschiedene Taschenlösungen, diverse Kniepatches und unten läuft die Linja schmal zu und trumpft mit lässigen turn-ups auf.



Ganz zum Schluß des Probenähens ist mir noch die Idee zu dieser Linja gekommen: Ein upcycling aus einer ungeliebten Jeans meines Mannes und diversen Jeansresten. Und da ich mich mal in eine tolle Hosenträger-Jeans bei einer schwedischen Modekette verliebt hatte, mussten auch Hosenträger her. Die hier bereits liegenden Träger zum Anklipsen fand ich aber nicht cool genug.



Die liebe Kati von UniKat-i hatte zwar schon ein tolles Tutorial geschrieben ... ich wollte jedoch welche, die mein Kleiner wahlweise "klassisch" oder lässig hängend tragen kann - und die man vor allem auch mittels Kam Snaps an jede andere Hose clipsen kann. Also ist mit ein paar einfachen Mitteln diese Hosenträger-Variante entstanden.




Meine Upcycling-Linja hat übrigens, um den used-look noch zu unterstreichen, verschiedene Kniepatches bekommen: Ein klassisch rundes und ein eckiges (gewollt) zu tief angesetztes, das ich zusätzlich noch abgesteppt habe. 



Lässig gekrempelt in Kombination mit den hängenden Hosenträgern ist diese Linja zu einem absoluten Lieblingsstück in Mateos Kleiderschrank geworden. 



Ich liebe ALLE Linjas, die bisher entstanden sind (eine für meinen Großen und 1, 2, 3, 4 für Mateo) - und ein Glück hatte Mateo auch einen richtigen Schuß gemacht in letzter Zeit, das er auch wirklich jede einzelne davon gebrauchen kann :) Aber diese ist etwas ganz besonderes für mich. 





Das eBook zu Linja findet ihr hier: 



Das Gasttutorial von UniKat-i findet ihr auf Cindys Blog hier:

Und meines findet ihr hier:

Ich hoffe, euch gefallen unsere Gasttutorials, die uns Cindy in diesem Rahmen ermöglicht hat <3

Liebe Grüße


Freitag, 23. Oktober 2015

Blätterrauschen im Walde

Ich liebe den Herbst


Den goldenen Herbst, sonnig muss er sein, warm, gerne auch windig (ich mag das). Aber er muss bitte der Natur ihre schönsten Seiten entlocken können. Sonnenstrahlen, die sich durch das noch recht dichte Blattwerk im Wald drängen. Die einen noch etwas wärmen. Die die Natur in ein wundervolles, warmes, goldenes Licht tauchen. 

So wie ihr es auf den folgenden Fotos N-I-C-H-T sehen könnt! Haha ....



Aber halt - eigentlich schon. Denn der neue Interlock von Astrokatze in diesen wunderschönen Braun-Gold-Tönen zeigt dieses von mir geliebte Farbspektrum. Interlock ist hier im Hause mittlerweile ein sehr beliebtes Stöffchen. So schön kuschelig weich und griffig. Und wenn er gleich mit so einem zauberhaften Design daherkommt, erst recht! Das Design der neuen Astrokatze-Stoffe stammt dieses mal übrigens aus der Feder von Aleksio. Aber wie konnte man sich dem auch entziehen und nicht darauf zurückgreifen??



Vernäht habe ich den "Blätterrausch" in einer Efiara von Schnittgeflüster für mich. 





Und für Mateo ist natürlich auch noch etwas übrig geblieben und wurde erstmalig in einem Letz Knöpf von Rosile - frech, wild, anders verarbeitet. 




Und was passt einfach klasse zu dieser herbstlichen Stimmung? Ein Eichhörnchen. Leider liess sich heute keines blicken, aber Mateo hat ja eines auf seinem Hoodie appliziert ;-) 




Für den Hoodie habe ich übrigens einen ganz neuen schwarzen Sweat, ebenfalls von Astrokatze, verwendet. Wunderbar weich und flauschig auf der Abseite, aber dennoch leicht stretchig. Ganz toll gerade für Kinderbekleidung. Ich kenne die kuscheligen Sweats sonst nämlich nur als non-stretch. Und da gestaltet sich das Anziehen eines Kleinkindes manchmal etwas schwierig ...

Nachdem der Herbst hier bei uns in den letzten Tagen, oder Wochen, eher seine hässliche Seite gezeigt hatte, sind wir gleich am ersten trockenen Tag hinaus in den Wald - Fotos machen. 

Erst hatte Mateo ja so recht keine Lust, entdeckte aber gleich, wieviel "Potenzial" in unserer location steckte :D 





Baumstämme, auf die man klettern konnte.



Hügel, die erklommen werden wollten.



Pilze, die überall aus dem Boden schiessen. Und Laub, jede Menge Laub ....

Und Stöcker!


Jeder Menge Stöcker!


Die alle auf Spieltauglichkeit getestet werden wollen.


Jeder einzelne.


Das Laub durchpflügen - vor und zurück.


Oh man, ich hoffe, er wird nicht so ein Stöckchenjunkie wie sein großer Bruder. Der brachte ständig welche aus dem Wald mit. Wunderschöne zwar, dafür hatte er ein Händchen. Aber damals hatten wir noch keine Hunde. Und unsere Labbis sind absolute Schreddermaschinen! Und sie sind der Meinung, dass auch Holz einen hungrigen Labbimagen bestens füllt ;-)



Um den kleinen Flitzer allerdings mal ein paar Sekunden auf einer Stelle zu halten, waren sie allerdings ganz hervorragend geeignet ;-) 


Meine Tochter, die sich wieder für die Fotos verantwortlich zeichnet, hat mittlerweile große Mühe, den Wirbelwind auf Bildern festzuhalten.


Aber mit etwas Geduld sind doch wieder ganz tolle Fotos entstanden, die wir uns auch in vielen Jahren noch gerne ansehen werden. Denn das ist ein ganz positiver Nebeneffekt des Probenähens: So viele tolle Fotos hatte ich noch nie! 



So, und da heute mal wieder die Sonne scheint und lacht, werde ich mir jetzt mal Kinder und Hunde schnappen und einen schönen Spaziergang machen! 



Liebe Grüße